Food Apps: Nicht für die Tonne

Mit dem Smartphone das Essen fotografieren und in die sozialen Netzwerke posten, kennt jeder. Dass man sein Hightech-Endgerät auch einsetzen kann, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzutreten, ist den meisten allerdings nicht bekannt. Hier finden Sie einige der beliebtesten Food-Apps.

Jedes Jahr werden auf der gesamten Welt 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeschmissen, das schätzt der World Wildlife Fund (WWF). Um diese gigantische Verschwendung nicht einfach hinzunehmen, sind in verschiedenen Ländern digitale Apps entwickelt worden, mit denen überzählige Lebensmittel – aus Restaurants oder Läden – für kleine Preise an Menschen verkauft werden, die sie gerne essen möchten.

  • „Too Good to go“ aus Großbritannien zum Beispiel ist dort bereits in mehreren Städten aktiv und will weiter in und außerhalb Europas expandieren: www.toogoodtogo.co.uk
  • „OLIO“ hingegen setzt auf das Wohnquartier. Mit der App können Nachbarn sowie lokale Geschäfte und Restaurant sich vernetzen und sich gegenseitig über übrig gebliebene Lebensmittel informieren: www.olioex.com
  • „Zero Percent“ ist eine App, die vor allem Händlern hilft, Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Dazu liefert sie Statistiken über die abgegebenen Lebensmittel und soll auf diese Weise den Händlern helfen, Kosten zu sparen: www.zeropercent.us
  • „Waste No Food“ baut auf einem anderen Geschäftsmodell auf. Sie will zwischen den Händler, Bauern und Restaurants mit Armenküchen, Obdachlosen und karitativen Organisationen direkt vermitteln: www.wastenofood.org.
  • „PareUp“ ähnelt der Idee von „Too Good to go“ setzt allerdings starke Akzente auf der Seite der Händler und Restaurants, die mithilfe der App nicht nur Gutes tun und so ihre Reputation verbessern können, sondern sie können auch Geld sparen und neue Kundensegmente erschließen: www.pareup.com
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