Fliegende Windturbine als WiFi Hotspot

Das junge Unternehmen Altaeros Energies enwickelte eine neue Art von Turbinen, die nicht nur die doppelte Menge an Energie erzeugen könnte, sondern ebenfalls für Internet-Verbindungen und Mobiltelefonservice genutzt werden kann. (Foto: Altaeros Energies)

Schon bald könnten wir Windtrubinen im Himmel anstatt auf den Feldern sehen. Das Massachusetts Institut für Technologie entwarf eine neue Art von schwimmenden Windkraftanlagen, die effizienter seien und Strom-und WiFi-Konnektivität an entlegene Gebiete liefern könnten.

Die Erfindung könnte vor allem an Orten wie Alaska von Nutzen sein. Das junge Unternehmen Altaeros Energies entwickelte die BAT-Buoyant Airborne Turbine, die mit Hellium gefüllt ist und sich zwischen 300 und 600 Metern vom Boden erheben kann, um Strom von starkem, Höhenwind zu erzeugen.

Doppelte Menge an Energie

Da die Turbinen diesen Höhenwind erreichen, können sie im Vergleich zu Standardturbinen die doppelte Menge an Energie erzeugen. Neben der geringen Energiekosten für abgelegene Gebiete, könnten die Turbinen als Quellen für Internet-Verbindung und Mobiltelefonservice dienen. Die fliegenden Turbinen transferieren die Energie durch Kabel, durch die sie an den Boden angebunden sind.

Altaeros hofft die neuen Turbinen in der Nähe von den Dörfern Alaskas einsetzen zu können. Das Unternehmen erhielt 1,3 Millionen Dollar von der Alaska Energy Authority, um die Turbinen dort zu testen. (businessInsider/dtj/forgsight)

Mehr Wissen? Video: Altaeros Windturbine

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