Armut-Studie: McKinsey diagnostiziert sinkende Haushaltseinkommen

Foto: Bundesarchiv der Bundesregoerung

Ärmer als die Eltern, so fasst die Denkfabrik der transnationalen Unternehmensberatung McKinsey die Einkommenssituation und den Wohlstand der Bevölkerung von fortgeschrittenen Industriegesellschaften zusammen. Werden wir in der Zukunft ärmer?

„Unsere Kinder sollen es einmal besser haben!“ Dieser, in der Nachkriegsgeneration weit verbreitete Wunsch, scheint sich immer seltener zu erfüllen. Eine Studie, die das McKinsey Global Institute kürzlich veröffentlicht hat, kommt zu dem Ergebnis, dass zwei Drittel aller Haushalte in den entwickelten Ländern künftig mit einem stagnierenden bis schrumpfenden Einkommen rechnen müssen.

Reiche wurden reicher

Anpassungen des Steuersystems und staatliche Transferzahlungen können diesen Trend bestenfalls abfedern. Die Studie untersuchte die ökonomische Situation in 25 Industrieländern, und kam zu dem Schluss, dass in den letzten zehn Jahren nur die Eliten ihre finanzielle Situation verbessern oder sogar ausbauen konnten. Mindestens 25 Prozent der Haushalte werden deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Eine große Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft der Zukunft!

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